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ging dieſer Blick ſogleich in den einer holdlächelnden Liebe über und drückte ſo unverkennbar den weiblichen Stolz aus, welher eine Antwort auf die Verſicherung zu ſeyn ſchien: „Lady Caſtleton iſt gewonnen— für immer gewonnen.“
Ja, dieſe Geſchichte ſteigerte meine Bewunderung für Lord Caſtleton; denn fie zeigte mir, mit welcher reifen Er⸗ wägung, mit welchem ernſten Gefühl ſeiner Verantwortlich⸗ keit er die Laſt eines Lebens in Leitung eines noch unent⸗ wickelten Charakters übernommen hatte— eine redliche Sühne für den leichten Sinn, welchem ſich Sevley Beaudeſert hingegeben. Mehr als je freute ich mich darüber, daß dieſe Aufgabe einem Mann zu Theil geworden war, der durch ſeine Gemüthsart und Erfahrung ſich ſo gut dafür eignete.
Der Gedanke an den deutſchen Prinzen machte mich zittern, ſowohl aus Theilnahme für den Gatten, als in einer Art Schauder für mich ſelbſt. Wäre dieſe Epiſode mir be⸗ gegnet, ſo hätte ich nie„ein Stück Komödie“ daraus machen und den fünften Akt glücklich mit einer Priſe der Beaudeſert⸗ miſchung ſchließen können. Nein, nein— meine einfache Vorſtellung von dem Leben und der Beſchäftigung eines Man⸗ nes konnte nichts Verlockendes in der Ausſicht finden, den Baum mit den goldenen Aepfeln zu bewachen, vor dem es heißt:„Wehe dem Argus, wenn es dem Merkur einmal ge⸗ lingt, ihn einzuſchläfern!“ Meine Gattin muß keines Be⸗ wachens bedürfen, es ſey denn in den Tagen des Leides und der Krankheit. Gott ſey Dank, daß mein Lebensweg nicht über die roſigen Landſtraßen führt, an welchen deutſche Prin⸗ zen Wetten eingehen auf meinen Untergang und feine Gentle⸗


