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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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Zweiter Abſchnitt.

in 1 en Erſtes Kapitel. Als ich zwölf Jahre erreicht hatte, war ich der erſte in ht der Vorbereitungsſchule, in welche man mich geſandt hatte. i Nachdem ich in ſolcher Weiſe allen Sauerſtoff von Wiſſen in dieſem kleinen Recipienten aufgeſaugt hatte, ſahen ſich 3 meine Eltern nach einem weiteren Bereich für meinen ſtreb⸗ ſamen Geiſt um. Während der letzten zwei Jahre meines 5 Aufenthalts an der Schule hatte ich wieder Luſt am Lernen 8 gewonnen— eine kräftige, wache, nicht tränmeriſche Luſt, geſpornt durch den praktiſchen Wunſch, mich auszuzeichnen. Mein Vater ſüchte nicht länger mein geiſtiges Stre⸗ 3 3 ben zu zügeln. Er hatte zu große Achtung vor der Gelehr⸗ ſamkeit, um nicht zu wünſchen, daß ich wo möglich ſelbſt ein Gelehrter werde, obgleich er mehr als einmal in etwas

5 wehmüthigem Tone gegen mich bemerkte;„Bemeiſtere die Bücher, laß aber nicht ſie zum Meiſter über dich werden. Lies, um zu leben, und lebe nicht, um zu leſen. Ein Selave der Lampe iſt genug für einen Haushalt; meine Knechtſchaft ſoll nichtzu einer erblichen Dienſtbarkeit werden.“ Mein Vater ſah ſich nach einem paſſenden College um, und der Ruf von Dr. Herman's„Philhelleniſchem Inſtitut“ kam zu ſeinen Ohten.

Bulwer, die Caxtone. 4