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wahr, den Lehrer geben— das Uebrige hängt von Dir ſelbſt ab. Sey klug bei Zeiten, und nimm das, was ich Dir zuſichern kann.“
„Beantwortet mir nur folgende Fragen, und nach Eurer Antwort will ich meinen Entſchluß faſſen. Steht es in der Gewalt des Menſchen, in Verkehr mit den Weſen anderer Welten zu treten? Steht es in der Ge⸗ walt des Menſchen, die Elemente zu beherrſchen, und ſein Leben gegen Waffen und Krankheiten zu ſichern?“
„Alles dieß mag möglich ſeyn,“ antwortete Zanoni ausweichend,„für einige Wenige. Aber gegen Einen, der zum Beſitz ſolcher Geheimniſſe gelangt, können Millionen über dem Verſuch untergehen.“
„Noch eine Frage. Du——“
„Hüte Dich! Ueber mich ſelbſt, wie ich früher ge⸗ ſagt, gebe ich keine Rechenſchaft!“
„Gut, denn; darf ich Dem glauben, was der Unbe⸗ kannte, den ich dieſe Nacht hier traf, von ſich rühmte? Iſt er in Wahrheit Einer der auserwählten Seher, von denen Ihr geſteht, daß ſie die Geheimniſſe bemeiſtert haben, welche zu ergründen mein Wunſch iſt?“
„Unbeſonnener Mann,“ ſagte Zanoni im Tone des Mitleidens,„die Friſt der Entſcheidung iſt verſtrichen, und deine Wahl iſt getroffen! Ich kann Dir nur Kühnheit und Glück wünſchen; ja, ich übergebe Dich einem Meiſter, der die Macht und den Willen hat, Dir die Thore einer unheimlichen Welt zu öffnen. Dein Wohl und Dein Wehe ſind ein Nichts in den Augen ſeiner fühlloſen Weisheit.


