Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1842)
Entstehung
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göttlicherer Erkenntniß, doch dieſe Züge Dem werthlos ſeyn, der nicht ſtehen bleiben mag, um die Sprache ver⸗ ſtehen zu lernen und der Wahrheit nachzudenken. Junger Mann, wenn Deine Phantaſie lebhaft, Dein Herz kühn, Deine Wißbegier unerſättlich iſt, will ich Dich zu meinem Schüler annehmen. Aber die erſten Lektionen ſind ſtreng und furchtbar.

Wenn Du darüber Meiſter geworden, warum ſollte ich es nicht? antwortete Glyndon keck.Ich habe von meinen Knabenjahren an gefühlt, daß wunderbare Ge⸗ heimniſſe meiner Lebensbahn vorbehalten ſeyen; und von den ſtolzeſten Zielen gewöhnlichen Ehrgeizes hat ſich mein Blick hingewendet in die Wolken und das Dunkel, welche darüber hinausgehen. Im Augenblick, wo ich Zanoni ſah, war mir, als hätte ich den Führer und Vormünder gefun⸗ den, nach welchem meine Jugend eitel geſchmachtet und vergebens gelechzt hat.

Und mir iſt dieſe Pflicht übertragen, verſetzte der Fremde.Dort liegt in der Bucht vor Anker das Schiff, auf welchem Zanoni eine ſchönere Heimath ſucht; eine kleine Weile, und ein Wind wird ſich erheben, und das Segel wird ſchwellen, und der Fremde wird weg ſeyn, wie ein Wind. Aber, wie der Wind, läßt er in Deinem Her⸗ zen den Samen zurück, der Blüthen und Früchte tragen kann. Zanoni hat ſeine Aufgabe erfüllt; er iſt nicht weiter erforderlich; der Vollender ſeines Werkes ſteht neben Dir. Er kommt! Ich höre das Klatſchen der Ruder. Die Wahl wird Euch anheimgeſtellt werden. Je nachdem Ihr Euch