möchten unſern Nachkommen ſo Loll von Täuſchun⸗
gen erſcheinen, wie uns die Bücher der Alchymiſten — und doch iſt die Preſſe die Luft, vie wir athmen — und eine ungemein nebliche Luft iſt es!
Als ich in den Laden trat, fiel mir das un⸗ gemein ehrwürdige Aeußere eines Kunden auf, den ich noch nie dort geſehen hatte. Noch mehr wun⸗ derte ich mich über die Achtung, mit welcher er von dem ekeln Sammler behandelt wurde.„Sir,“ rief der Letztere mit Emphaſe, als ich den Catalog durch⸗ blätterte,„Sir, Ihr ſeyd der einzige Mann, der mir in den fünfundvierzig Jahren, welche ich mit dieſen Nachforſchungen zugebracht, vorkam, welcher werth iſt, mein Kunde zu ſeyn. Wie— wo, in dieſer frivolen Zeit, konntet Ihr ſo tiefe Kenntniſſe Euch erwerben? Und jene erhabene Brüderſchaft, deren Lehren, leiſe angedeutet ſchon von den frü⸗ heſten Philoſophen, noch den ſpäteſten ein Geheim⸗ niß ſind,— ſagt mir, ob wirklich auf Erden ein Buch, ein Manuſkript exiſtirt, woraus ihre Ent⸗ deckungen, ihre Lehrſätze zu erlernen ſind?“
Bei den Worten„erhabene Brüderſchaft“ war, wie ich kaum zu ſagen brauche, meine Aufmerk⸗ ſamkeit auf einmal rege geworden, und ich lauſchte begierig auf die Antwort des Unbekannten.
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