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ſeinen Arm um ihrem Leib ſchlingend, eilte er mit ihr der Thüre zu.
„Zurück, Verräther!“ rief Philipp, ſich dem ver⸗ ſtörten und halb wahnſinnigen Vater mitten in den Weg ſtellend;„zurück! meinſt Du, ich, Dein Herr und Dein Fürſt, laſſe mich ſo hinters Licht führen und ver⸗ höhnen? Nicht zu Deiner Luſt ſollſt Du ſie wegge⸗ haſcht haben, die ich mit meiner Liebe beehrte, vom Heiligthum der Kirche. Geh, wenn Du willſt; aber Beatriz bleibt. Dieß Haus iſt meinem Willen ge⸗ widmet. Zuräck! oder Dein nächſter Schritt führt Dich in die Spitze meines Schwerts!“
„Droht nicht, ſprecht nichts weiter, Philipp— ich bin ein verzweifelter Mann. Ich bin außer mir— ich kann nicht mit Dir Erörterungen pflegen. Weg! bei Deiner Hoffnung auf den Himmel, weg! Ich bin nicht mehr Dein Günſtling, Dein Werkzeug. Ich bin ein Vater und der Beſchützer meines Kindes!“
„Ein tüchtiger Plan— eine artige Geſchichte!“ rief Philipp verächtlich und lehnte ſich mit dem Rücken an die Thüre.„Die kleine Schauſpielerin ſpielt ihre Rolle gut, das muß man geſtehen;— es iſt ihr Be⸗ ruf; aber Du biſt ein Pfuſcher, mein edler Calderon!“
Einen Augenblick ſtand der Höfling da— nicht unentſchloſſen, aber übermannt von den Leidenſchaften, welche bis ins Innerſte durch und durch eine Natur erſchütterten, deren heftige und ſtürmiſche Ektemente durch die Gewohnheit langer Jahre mehr nur beherrſcht als unterdrückt waren. Zuletzt, mit einem heftigen


