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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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und Bewußtſeyn erwachend, verſuchte zu ſprechen; die Stimme verſagte ihr, aber ihr Mund lächelte Calde⸗ ron an und ihre Arme ſchlangen ſich ſchwach aber zärt⸗ lich um ſeinen Hals.

Segen, Segen auf Dich! rief Calderon.Segen auf Dich in Deiner holden Mutter Namen!

Während er ſprach, fiel Beatriz' Blick auf die Geſtalt Philipps, der auf ſein Schwert gelehnt daneben ſtand. Sein Geſicht arbeitete von verſchiedenen Leiden⸗ ſchaften und ſein Mund verzog ſich in finſtrer, heftiger Verachtung. Gewohnt, das menſchliche Leben nur in ſeinen ſchändlichſten Geſtaltungen, und Calderon nur in ſeinen Laſtern und Tücken zu ſehen, hatte der Prinz kein Ohr, welchem die Stimme der Natur verſtändlich geweſen wäre. Er betrachtete Alles als einen wohl⸗ angelegten Plan als einen Bühnenkniff; und wartete mit Ungeduld und Hohn die Entwicklung des Be⸗ trugs ab.

Beim Anblick dieſes Geſichts voll Hohn ſchanderte Beatriz und ſank zurück; aber ihre Angſt ſelbſt belebte ſie wieder und ſie rief aufſpringend:Rette mich vor dieſem ſchlimmen Mann rette mich! Mein Vater, ich bin ſicher bei Dir!

Sicher! wiederholte Calderon,ja, ſicher gegen die Welt. Aber nicht, ſetzte er, ſich umſehend, in leiſem, murmelndem Tone hinzu,an dieſem ſchänd⸗ lichen Orte, deſſen Luft ſchon eine Befleckung für Dich iſt. Laß uns fort; komm, komm, meine Tochter! und