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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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meinen Namen erfahren habt. Ich bin Juan de la Nuza, der Vater des jungen Offiziers, dem Ihr bei dem Angriff der Mortsken in Valencia das Leben ge⸗ rettet, und ich bin Euch zu ewiger Dankbarkeit ver⸗ pflichtet.

Es lag etwas in dem herzlichen und offenen Ton des Gouverneurs, was ihm ſogleich Fonſeca's Ver⸗ trauen gewann. Er wurde unruhig und in ſeiner Seele ſtieg ängſtlicher Verdacht gegen ſeinen frühern Lehrer und jetzigen Gönner auf.

Was, muß ich fragen, haſt Du gethan, ſeine Aufmerkſamkeit auf Dich zu lenken? Calderon iſt nicht launenhaft in ſeiner Grauſamkeit. Biſt Du reich, und hofft er, Du werdeſt Deine Befreiung mit fünftauſend Piſtolen erkaufen? Nicht! Haſt Du ihn auf der Bahn ſeines Ehrgeizes gekreuzt? Hat er Dich mit Uzeda zu⸗ ſammen geſehen? oder ſtehſt Du in Gunſt bei dem Prinzen? Alles nicht! Nun ſo haſt Du eine Gattin, Schweſter oder Geliebte von ſeltenen Vorzügen und Reizen, mit welcher Calderon die Gelüſten des aus⸗ ſchweifenden Prinzen vergnügen und ſich in ſeiner Ach⸗ tung erhalten will? Ha! Du wechſelſt die Farbe!

Beim Himmel, Ihr macht mich toll mit dieſen hölliſchen Vermuthungen! Sprecht einfach und gerade heraus!

Ich ſehe, Du kennſt Calderon nicht, ſagte der Gouverneur mit bitterem Lächeln.Aber ich wohl denn meine Nichte war ſchön und der Prinz bemühte ſich um ſie. Doch genug davon; an ſeinem