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Welt— der Inquifition— von Deinen Ränken— der Tortur— dem Galgen! Sprich von was Du willſt, nur daß es mich von der Vergangenheit abzieht!“ „Nein! laß mich für einen Augenblick Dich zu ihr zurückführen, um Dir die Zukunft zu ſchildern, die Deiner wartet. Als ich Dich bei Nacht fand— den mit Blut befleckten Flüchtling— Dich duckend und kauernd unter dem Schatten des Waldes— erinnerſt Du Dich noch, wie ich meine Hand auf Deinen Arm legte, und zu Dir ſagte: Dein Leben iſt in meiner Hand? Von jener Stunde an ließ mich Deine Ver⸗ achtung meiner Drohungen, meiner Perſon, Deines eigenen Lebens— dieß Alles ließ mich Dich als einen Mann anſehen, dazu geboren, unſere unſterbliche Sache zu fördern. Ich brachte Dich zu Deiner Sicherung weit hinweg; ich gewann Deine Freundſchaft und Dein Ver⸗ trauen. Du wurdeſt Einer der Unſrigen— ein Mit⸗ glied des großen Ordens Jeſu. Später brachte ich Dich unter als Lehrer des jungen Fonſeca, damals Erben von großem Vermögen. Die zweite Heirath ſeines Oheims, und der Erbe, der, aus dieſer Ehe entſprungen, zwiſchen ihn und die Ehre ſeines Hauſes trat, machten die gehoffte Verbindung mit dem Jüng⸗ ling für uns nutzlos. Aber Du hatteſt ſeine Freund⸗ ſchaft erworben. Er ſtellte Dich dem Herzog von Lerma vor. Ich ward eben damals zum Beichtvater des Kö⸗ nigs ernannt; ich fand, daß die Jahre Deinen Genius gereift und daß die Erinnerung alle Zärtlichkeit des Fleiſches und der Verwandtſchaft in Dir erſtickt hatte.


