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Seligkeit und für die Zukunft bittere Täuſchung zu be⸗ reiten, ſo ſind dieſe Dienſte Euer. Es wird, denke ich, nicht ſchwer halten, die Königin zu Euren Gunſten zu ſtimmen; laßt mir dieſen Brief; er iſt von der Art, daß er wohl das Herz eines Weibes rühren kann. Wenn es uns mit der Königin gelingt, welche die Pa⸗ tronin des Kloſters iſt, ſo dürfen wir mit Zuverſicht hoffen, einen Befehl vom Hof zur Freigebung der No⸗ vize zu erlangen; der nächſte Schritt aber iſt ſchwieri⸗ ger. Es iſt nicht genug, Beatriz wieder in Freiheit zu ſetzen— wir müſſen auch Eure Familie mit der Heirath ausſöhnen. Das kann nicht geſchehen⸗ ſo lange ſie nicht adlig; aber Patente(hier lächelte Calderon) vermochten ſchon manchen Glückspilz zu adeln— Euer unterthäniger Diener iſt ein Beiſpiel davon. Solche Briefe können erkauft oder erbettelt werden; ich will es über mich nehmen, einen anzuſchaffen. Auch kann Euer Vater leicht ein den Titel begleitendes Heirath⸗ gut ausfindig machen in Geſtalt eines hohen und ehren⸗ vollen Poſten für Euch. Ihr habt große Verdienſte; Ihr ſeyd beliebt bei dem Heer; Ihr habt Euch einen rühmlichen Namen in der Welt gewonnen. Ich fühle mich beſchämt, daß man Euer Glück ſo überſehen und vernachläſſigt hat.„Aus den Augen aus dem Sinn,“ ach ja! das iſt ein wahres Sprüchwort. Ich geſtehe, daß ich, gls ich Euch in dem Vorzimmer ſah, über meine frühere Vergeßlichkeit erröthete. Nun es thut nichts— ich will meinen Fehler gut machen. Die Leute ſagen, ich mißbrauche meinen Einfluß und meine


