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gen mit dem ſüßen Bewustſein ſchließen, geliebt zu ſein.“
„Geliebt! O Gertrud, ſprich nicht alſo zu mir!“
„Horch! jezt biſt Du wieder Du ſelbſt!“ und mit ſchwachen Armen klammerte ſie ſich liebkoſend an ſeine Bruſt.„Und nun,“ ſprach ſie feierlicher, „laß uns vergeſſen daß wir ſterblich ſind, laß uns ge⸗ denken, daß das Leben nur ein Theil nicht das Ganze unſerer Bahn iſt; laß uns in dieſer milden Stunde ſo lang wir noch ungetrennt ſind, die Gegenwart des Ewigen in uns fühlen, ſo daß die Trennung nicht wie Tod, ſondern nur wie eine kurze Abwe⸗ ſenheit erſcheine, und wenn einmal der Schmerz des Scheidens vorüber iſt, must Du nur denken, daß wir uns iu Kurzem wiederſehen! Was Du wendeſt Dich noch immer von mir? Sieh, ich weine und zergräme mich nicht, ich habe die Qual der Tren⸗ nung überwunden, willſt Du von mir übertroffen werden? Erinnerſt Du Dich, Albert, wie Du mir einmal erzält, die erhabenſten unter den alten Wei⸗ ſen hätten im Gefängniß und vor dem Tod ihre Freunde durch Beweiſe für die Unſterblichkeit der Seele getröſtet? Iſt ſie kein Troſt?— reicht ſie nicht hin? oder hältſt Du was erhaben auf den Lippen der Weisheit iſt, für nichtig auf den Lippen der Liebe?“
„Still, ſtill1“ rief Trevylyan wild,„oder mir wird, als wäreſt Du ſchon jezt ein Engel!“
Poch ſchließen wir dieſe Unterredung und laſ


