Teil eines Werkes 
1.-4. Bändchen (1834)
Entstehung
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V. Doch nicht des Leiergottes Söhnen nur Ward zugetheilt des Ideales Himmel; Gewaffnetern und ſtrengern Seelen auch Gebeut dein Ruf, und jede Erdenwahrheit Trinkt ihre Friſche nur aus deiner Urne. Im finſiern Kerker, drin der hohe Sidney Die Stunden zälte bis zum Morgen wo, Mit ſicherm, ungebeugtem Schritte er Die alte, nimmer wankeBrüke trat, Die übers ſchauerliche Unſichtbare Den Abgrund, der vergangner Zeit Geheimniß In ſeinem Schoſe trägt, zu unſrem Ziel Hinüberführt: welch göttliche Gedanken Welch weiß verhüllte Traume wachten hier Gleich Prieſterinnen Veſtas vor der Glut Am lichten Altar ſeines hohen Sehnens! Sein ungefunden Ideal, deß Glanz Durch Erdenſchranken in ſein Auge brach, Du, ſein es Herzens angebetete Erſchaffene und Schöpferin, o Freiheit, Du die um des Atheners Schwert den Zweig Einſt wandtel, den Hipparchos Tod geweiht, Biſt du mit ihm im Kerker nicht geweſen? Erfüllteſt du die Finſterniß ihm nicht Mit hellen Bildern, mächtigen Geſichten Der künftgen Zeiten? Liebe für dich ſchuf Ihm Feſſeln, doch die Flügel welche du Mit Adlersfittichen beſezt, vermochte Nicht Kettenlaſt zu beugen; ein Gefängniß

Bracht'ſt du ihm ein und ſchloſſeſt ihm die Thore

Des Himmels auf; der Todesſtreich ward ihm Durch dich und todentrülter Ruhm. Der Donner

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