Teil eines Werkes 
5.-7. Bändchen (1834)
Entstehung
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XXVI.

Andre ſchreckt, ſchlägt ihn nicht nieder; Er trotzt ken, Allem, aber iſt ſicher vor Allem; denn ich halte

Feh⸗ Lob der Schelmerei. etn⸗ Ein Schelm iſt ein Filoſof, obwohl ein Filoſof und kein Schelm. Was hat ein Schelm mit Leiden⸗ Ge⸗ ſchaften zu thun? Jedes unregelmäßige Verlangen röß⸗ muß er unterdrücken; jede Schwäche muß er aus⸗ eine rotten; ſein ganzes Leben verwendet er auf Erwer⸗ er bung von Weisheit; denn was iſt Weisheit? Ent⸗ keit, deckung menſchlicher Irrthümer! Er iſt der einzige nei⸗ ſich immer conſequente Menſch, der doch immer prüft; er weiß nur von Einem Zweck, aber erprobt n, alle Mittel; Gefahr, übler Ruf Alles was

und dafür, daß ein Schelm aufhört ein Schelm zu ſeyn Ri⸗ er iſt ſchon zum Narren geworden im Au⸗ agenlick, das Unglück ihn ereilt. Er bekennt

ſich zu der Kunſt des Betrügens; aber die Kunft

beſieht eben darin, es ohne Gefahr zu thun. Er

iſt teres et rotundus entledigt ſich durch ſeine en⸗ Aalähnliche Glätte und die unaufhörliche Beweg⸗* des lichkeit ſeiner Kugelgeſtalt der Fliegen. Derjenige, Fu der unempfindlich iſt fur den Ruhm ſeines Gewer⸗ us, bes und nur Sinn für den Gewinn hat, iſt nicht

ute mein ächter Jünger. Ich wende auf die Schelme⸗ lo⸗ rei an, was Plato von der Tugend ſagt:Könnte man ſie verkörpert ſehen, ſie würden göttlicher An⸗ betung theilhaftig ſeyn! Nur wer vom hochher⸗ zigen Enthuſiasmus beſeelt iſt, wird aus obigen