Teil eines Werkes 
1.-4. Bändchen (1834)
Entstehung
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ſenden Ruf verdient; im Gegentheil: ich meine, obgleich unſer Styl weniger breit ſeyn mag als im vergangenen Jahrhundert, ſo ſeyen doch unſre Gedanken matter und unfre Erfindung min⸗ der kräftig*). Wie dem auch ſey: die Mode in der Literatur, wovon ich ſpreche, hat über den Trüm⸗ mern von vielem Großen und Edeln, dem guten Kopf vom zweiten Rang und der mittelmäßigen Ein⸗ ſicht Bahnen eröffnet, die ihnen früher verſchloſſen waren. Und ich meines Orts, wenn ich als Mit⸗ glied des Publikums verloren habe, gewinne als Individuum mehr als verhältmäßig. Ich bin mir bewußt, eben dasjenige Maß von Gelehrſamkeit, oder Beobachtung, oder Scharfſinn, knrz von Talen⸗ ten irgend einer Art zu beſitzen, welches mir es möglich macht, daß ich in einer leichten Dichtung dieſe und jene ergößliche, vielleicht ſelbſt nützliche Wadrheiten aufgable; während weder meine Gelehr⸗ ſamkeit, noch meine Beobachtung, noch mein Schapf⸗ ſinn oder irgend ein Talent muthmaßlicherweiſe hin⸗ reichen würden, mir einen auch nur vorübergehen⸗ den Anſpruch auf einen Namen durch ein ernſteres und tiefer gehendes Werk zu erringen. Zudem bilde

*) Bei Allem was ich über den Roman ſage, wird man mir natürlich zutrauen, daß ich die Dichtungen von Sir Walter Scott nicht mit einbegreife. Auch muß ich eine Ausnahme mit den Novellen von Zweien ſeiner Landsleute machen; ich meine den feinen und körnig⸗ ten Humor von Lawrie Todd und die leidenſchaf⸗ liche Keckheit von Adam Blair.

Bulwer's Romane. XNIV. 2