Teil eines Werkes 
12.-17. Bändchen (1853)
Entstehung
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— dies waren die Sabbathe ſeiner Seele, deren er für die Förderung ſeiner Arbeiten bedurfte; denn der Schriftſteller hat über andere Menſchen den Vortheil, daß ſeine Ruhe keine Unthätigkeit iſt. Er erfüllt ſeine Pflichten gegen die Erde und die Menſchen, wenn er ſie recht verſteht, durch an⸗ dere Eigenſchaften als die des Handelns, und wenn man ihn nicht im Kreis der offen Wirkenden ſieht, ſo benützt er ſeine Zeit zu Reifung eines geräuſchloſen Einfluſſes, welcher leitend oder erleuchtend, bilvend oder erhebend ſich Geltung verſchafft bei den raſtloſen Menſchen, deren edelſte Handlun⸗ gen nur die dienſtwilligen Folgen aus den Gedanken der Schriftſteller ſind. Nenne man daher den Dichter, welchen wir in die Mitte der Wechſelbilder des Lebens ſtellen, nicht einen Sybariten der literariſchen Muſe, wenn er, an Som⸗ merabenden mit Helen an ſeiner Seite gedankenvoll zurück⸗ kehrend, ſeine abgeſchiedene Heimath begrüßt, die ihm mit ihren Blumengewinden aus den einſamen Klippen, in welche ſie eingebettet iſt, entgegenlächelt. Obgleich ſchon lange ver⸗ heirathet, ſind ſie noch immer wie Liebende, und während ſie ſich einander zuwenden, leuchtet aus ihren ſprechenden Augen eine ſo innige Freude, ein ſo warmer Dank, daß die Welt mit ihren mannigfaltigen Zerſtreuungen und lärmenden Kämpfen ihrem Daſeyn ſo fern liegt und ſie mit denſelben nur durch das glückliche Band verflochten ſind, welches der Schriftſteller unſichtbar um die Herzen, die er rührt, und um die Seelen webt, die er begeiſtert. Nein! Charakter und Umſtände machten in gleicher Weiſe Leonard untauglich für den Kampf der mehr und mehr ſich häufenden literariſchen

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