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„Sie iſt zu Hauſe, glaube ich, Sir— oder vielmehr, ſie befindet ſich mit der gnädigen Frau im Garten.“
„Ich ſehe,“ verſetzte Randal. Und er bemerkte wirk⸗ lich in der Entfernung Vivlante's Geſtalt.„Aber da ſie ſpazieren geht, ſo will ich ſie im Augenblick nicht ſtören, ſondern lieber an einem andern Tag vorſprechen.“
Der Thürhüter verbeugte ſich achtungsvoll und Randal ſprang in ſein Cabriolet.
„Nach Curzonſtreet— raſch!“
Zweiundzwanzigſtes Kapitel.
In der Berufung an den beſſeren und edleren Theil in Beatricens Weſen, mit welchem Harley den jungen Leonard zu betrauen für gut fand, hatte er ein merkwürdiges Ueber⸗ ſehen begangen. Der Entwurf an ſich ſtand vollkommen im Einklang mit derromantiſchen Gemüthsart ſeines Schöpfers, und entweder weiſe oder thöricht, mußte derſelbe nach Maß⸗ gabe von Harley's nachſichtiger Theorie über menſchliche Eigenheiten im Allgemeinen und über die der Beatrice di Negra insbeſondere ſich als der Traum eines Schwärmers oder als die induetive Folgerung eines Philoſophen erweiſen.
Harley hatte Leonard vor einem Verlieben in die ſchöne Italienerin gewarnt, aber dabei vergeſſen, die Italienerin zu warnen, daß ſie ſich nicht in Leonard verliebe, da ihm die Möglichkeit eines ſolchen Falles nicht entfernt zu Sinne gekommen war. Hierüber darf man ſich nicht ſehr wundern;
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