Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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den Namen kommen. Er ſprach ihn auch nicht ganz aus, denn es kam plötzlich ein Blutſturz, und obgleich er, als er ſich wieder erholte, bei Verſtand war— denn er erkannte uns und ſein Töchterlein, bis er lächelnd den Geiſt aus⸗ hauchte— konnte er doch keine Sylbe mehr ſprechen.“

„Der arme Mann,“ ſagte Leonard, die Augen wiſchend. „Aber die Kleine kennt doch vermuthlich den Namen, den er nicht zu Ende brachte?“

„Nein. Sie ſagt, er müſſe damit einen Gentleman gemeint haben, der ihnen vor nicht gar langer Zeit im Park begegnet ſey. Dieſer habe ſich gegen ihren Vater ſehr gütig erwieſen und ſey ein Lord oder ſo etwas; aber ſie kenne ſeinen Namen nicht und habe ihn bei jener Ge⸗ legenheit zum erſten und letzten Mal geſehen. Ihr Vater habe in der letzten Zeit über Niemand viel geſprochen und ſey der Meinung geweſen, er werde in Serewstown einige wohlmeinende Freunde finden, weshalb er mit ihr von Lon⸗ don aus dahin reiste. Sie meint übrigens, er müſſe ſich in ſeinen Erwartungen getäuſcht haben, denn nachdem er zu ihnen gegangen, kehrte er wieder zurück und ſagte ihr blos, ſie ſolle die Sachen zuſammenpacken, denn ſie müßten wieder nach London. Er war auf dem Weg dahin begriffen, als ihn der Tod ereilte. Bst! was war dies? Ich hoffe nicht, daß ſie uns gehört hat. Nein, wir ſprachen ja leiſe. Sie wohnt in dem Zimmer neben Euch, Sir. Iſt mir's doch, als habe ich ſie ſchluchzen hören. Bst!“

„In dem Zimmer nebenan? Ich höre nichts. Nun, wenn Ihr nichts dagegen habt, ſo möchte ich mit ihr reden,

Bulwer, meine Novelle. 45