Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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gegnung ebenſo überraſcht zu ſeyn, wie er ſelbſt. Beſagte hohe Perſon hatte in einem von Mr. Gunters Kellnern einen alten Freund entdeckt und war mit letzterem eben auf dem Weg nach dem Wirthshaus, wo die Londoner Hülfsdiener⸗ ſchaft Quartier genommen, begriffen, um daſelbſt nach vollbrachter Tagesmühe ſich bei einem belebenden Gläschen gütlich zu thun und nebenbei was ſich von ſelbſt verſtund über ſeine gegenwärtigeSituwazion zu ſchimpfen.

Mr. Fairfield! rief der Schenk, während der Kellner beſcheiden weiter ging.

Leonard ſah ſich um und ſagte nichts. Der Schenk begann zu glauben, es dürfte wohl eine Entſchuldigung am Platze ſeyn, weil er das Silbergeſchirr und die Speiſe⸗ kammer im Stich gelaſſen hatte; um ſich daher Levnards be⸗ gütigenden Einfluß bei ſeinem Herrn zu ſichern, griff er an den Hut und ſagte:

Mit Erlaubniß, Sir, ich wollte nur Mr. Giles den Weg nach den blauen Glocken zeigen, wo er zu übernachten gedenkt. Ich hoffe, der Herr wird keinen Anſtoß daran neh⸗ men. Wollt Ihr wohl ſo gut ſeyn, Sir, mir dies zu be⸗ zeugen, wenn Ihr nach Hauſe kommt.

Ich habe nicht im Sinne zurückzukehren, Jarvis, verſetzte Leonard nach einer Pauſe.Es kömmt zwar etwas plötzlich, aber ich verlaſſe Mr. Avenels Haus, um meine Mutter zu begleiten. Wenn Ihr mir einige von meinen Habſeligkeiten in die blauen Glocken herausbringen wolltet, ſo würde ich es Euch ſehr Dank wiſſen. Seyd ſo gut, mit