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bemerkte mit großer Befriedigung, daß dieſe Dame ihre Augen wiſchte.
Obwohl die ſchöne Wittwe ſchon an die Möglichkeit gedacht haben mochte, Mr. Avenel zum Gatten anzunehmen, hatte ſie doch nie einen Funken Liebe für ihn gefühlt; aber jetzt war das Letztere der Fall. In dem Muth und in der Offenheit— mit einem Worte, in der Mannhaftigkeit liegt etwas, was allen Frauen, ſogar den weltlichſten, Bewun⸗ derung einflößt, und obſchon Richard Avenel im Innern ſich ſelber einen Narren ſchalt, erſchien er ihr doch in dem Lichte eines Helden.
Der Wirth ſah, daß ihm Alles gelungen war.„Nun noch einen Tanz,“ ſagte er fröhlich und war eben im Be⸗ griff, Mrs. MCatchley ſeine Hand anzubieten, als Sir Compton Delaval ſie faßte, herzlich drückte und dabei aus⸗ rief:
„Ihr habt noch nicht mit meiner älteſten Tochter ge⸗ tanzt, und wenn Ihr ſie nicht auffordern wollt, muß ich wohl ſelbſt ſie Euch als Tänzerin anbieten. Hieher, Sarah.“
Miß Sarah Delaval, die fünf Fuß acht Zoll maß und ſo ſtattlich als groß war, verneigte ſich anmuthig, und eh' noch Mr. Avenel wußte, wie ihm geſchah, hing ſie ſchon an ſeinem Arme. Aher als er in die nächſte Abtheilung des Zeltes kam, mußte er zwiſchen den Gentlemen Spießruthen laufen, die ſich insgeſammt herandrängten, um mit ihm einen Händedruck zu wechſeln. Ihre warmen engliſchen Herzen konnten ſich erſt beruhigt fühlen, nachdem ſie in ſol⸗ cher Weiſe ihren früheren Hochmuth und Spott wieder gut
Bulwer, meine Novelle. 43


