Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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thut wohl am Beſten, Euch nach meinem Charakter bei dem jungen Herrlein zu erkundigen, mit dem ich Euch eben ſpre⸗ chen ſah. Er kennt mich.“ „Was— mein Neffe kennt Euch?“

„Hu— i— ih!“ pfiff der Keſſelflicker.„So, das iſt Euer Neffe, Sir? Ich habe großen Reſpekt vor Eurer Familie und kenne ſchon gon vielen Jahren her Mrs. Fair⸗ ſield, die Wäſcherin. Ich bitte gehorſamſt um Verzeihung.“

Und diesmal nahm er ſeinen Hut ab.

WMrr. Avenel wurde in einem Athem roth und weiß. Er murmelte etwas Unverſtändliches heraus, wandte ſich um und ſchritt von hinnen. Der Keſſelflicker verfolgte ihn mit ſeinen Blicken und ſchlich ihm nach, wie er früher bei Leonard gethan hatte. Ich maße mir nicht an, zu ſagen, daß dieſe Begegnung in urſächlichem Zuſammenhang ſtand mit dem, was in der nächſten Nacht vorfiel; aber es war doch ein eigenthümliches Zuſammentreffen, daß einer von Richard Avenels Heumieten ſo unmittelbar nach dem Verdachte eines Brandſtiftungsgelüſtes, den dieſer Gentleman gegen den Landſtreicher ausgeſprochen hatte, in Flammen aufging. Mr. Sprott war ein Mann von gar hohem Geiſte und vergab nicht leicht eine Beleidigung. Seine Natur war eine feurige, wie die jener Lichtbringer, die er in der Form von Traktaten und Löthpfannen ſtets mit ſich herumtrug.

Am anderen Morgen wurde nach dem Keſſelflicker eine Streife angeſtellt, aber er war bereits aus der Gegend ver⸗ ſchwunden.

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