638
Andererſeits hielt er inne, weil er, obſchon ſeine Praxis nicht groß war, doch ſein ordentliches Auskommen hatte und nicht auf Geld zu ſehen brauchte. Auch vermu⸗ thete er, daß ſein Patient kein Cröſus ſey.—
Die Börſe war in Helen's Hand. Doctor arzan nahm ſie ihr ab und ſah nur einige Golbſtücke in dem ſehr verbrauchten Netzwerk. Er zog die Kleine ein wenig bei Seite.
„Antwortet mir offen, meine Liebe— iſt Euer Papa reich?“
Er blickte nach den fadenſcheinigen Kleidern, die auf dem Stuhle lagen, und auf Helen's verblichenes Röckchen.*
„Leider nein,“ verſetzte Helen und ließ den Kopf ſinken⸗
„Iſt dies Alles, was ihr habt?“
„Ja, Alles.“
„Ich muß mich ſchämen, daß ich Euch nur zwei Guineen anbieten kann,“ ließ ſich Mr. Digby's hohle Stimme von dem Bette her vernehmen.
„Und ich würde mich noch mehr ſchämen, wenn ich Euch dieſes Geldes beraubte. Lebt wohl, Sir. Kommt her mein Kind. Behaltet Euer Geld und verſchwenbet an den anderen Doctor nicht mehr als eben ſeyn muß. Seine Arzneien können Eurem Vater nichts nützen; aber ich denke mir, daß er wird etwas einnehmen wollen. Er iſt kein eigentlicher Arzt, und es bedarf daher keiner beſonderen Ho⸗ norirung. Er wird ſeine Rechnung ſchicken— ſie kann nicht viel ausmachen. Ihr verſteht mich? Und nun, Gottes Segen über Euch.“
ſeine
aber
Seyd Doct Ruhe bald
Kinde Seht ihr 2 Gran — die
der H langt herau
Mitte
Aufge haltun Annal piel B


