Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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Doctor Morgan(haſtig zurückkehrend).—„Ich ver⸗ gaß. Wie mir ſcheint, iſt unſer armer Patient nicht ſehr reich. Ich vertraue ihn Eurem uneigennützigen Wohlwollen.“ —(Eilt fort.)

Doctor Doſewell(oll Wuth).„Drei Stunden weit Morgens um ſechs Uhr, und vielleicht nicht einmal ein Honorar. Der Quackſalber! Der Schurke!“

Mittlerweile hatte ſich Doctor Morgan wieder nach dem Krankenzimmer begeben.

„Ich muß Euch Lebewohl ſagen,“ redete er den armen Mr. Digby an, der aus zitternder Hand ſeinen Thee ſchlürfte. „Aber Ihr ſeyd in den Händen eines— eines— Gentleman vom Fach.“

„Ihr ſeyd allzugütig gegen mich geweſen— ich be⸗ daure ſchmerzlich,“ ſagte Mr. Digby.„Helen, wo iſt meine Boörſe.“

Doctor Morgan hielt inne.

Er blieb, erſtlich, weil wir nicht verbergen können, daß ſeine Praris beſchränkt war und der Klang des Wortes Honorar nicht nur der Eitelkeit des nicht gewürdigten Ta⸗ lentes ſchmeichelte, ſondern auch den Reiz der Neuheit hatte, welcher der menſchlichen Natur ſo angenehm iſt. war er ein Mann der

„Seines Rechts bewußt, es zu behaupten wagt.“

Er hatte einen Kutſchenlohn aufgegeben— war über Nacht geblieben und glaubte, ſeinem Patienten Erleichterung ver⸗ ſchafft zu haben; alſo war er befugt, ein Honorar anzu⸗ ſprechen.