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„Aber getüncht wurden, einem Strohdach, kleinen Glasſcheiben und hübſches einer alten Thüre, die um zwei Stufen über dem Boden — erhaben ſtand. Dieſe kleine Wohnung enthielt alle die ein⸗ r ſich auf fache, ländliche Eleganz, welche das Dorfleben zuläßt. wahr ich Ueber der Thüre rankte ein Bogen von Geisblatt, auf den Fenſterſimſen ſtanden einige Blumentöpfe, und der kleine
„will ich Raſen vor dem Hauſe war mit der größten Nettigkeit und Beiſpiele nicht ohne Geſchmack angelegt. Einige unbehauene große n falſchen Steine zu jeder Seite des ſchmalen Weges bildeten eine Art
Felſenportal, das mit eben blühenden Schlingpflanzen um⸗ rankt war, und das Kartoffelfeld wurde den Blicken durch einen Schirm von ſpaniſchen Wicken und Wolfsbohnen ent⸗ zogen. Allerdings nur eine ſehr einfache Eleganz; aber welch ein vortheilhaftes Zengniß gibt ſie nicht dem Pächter
nten ſich, und dem Grundherrn, wenn man ſieht, daß der erſtere ſeine „Erſterer Heimath liebt und ſowohl Zeit als Luſt übrig hat, um ſie Fairfield, auf ſolche Verſchönerungen zu verwenden. Ein Bauer, bei cht hatte. dem man dieſe Liebe für ſein Anweſen findet, iſt ſicherlich eg, denn nur ein ſchlechter Wirthshauskunde und ein ungefährlicher aslandes Nachbar für die Wildbahn ſeines Herrn. Ehre und Preis orgt wer⸗ ihm; nur möge er dafür auch gutwillig die kleine Taxe zah⸗ u nennen len, die er ſeinem Grundherrn ſchuldig iſt.
ie Hütte Ein ſolcher Anblick war für den Pfarrer ſo angenehm, er vielen als es die ſchönſte Landſchaft Italiens für den Touriſten Sie war ſeyn kann. Er hielt einen Augenblick vor dem Pförtchen, derte alt, um ſich umzuſehen, und ließ behaglich die Naſenlöcher ſich egelfach⸗ erweitern, welchen ein leichter Wind den Wohlgeruch der chtmäßig ſpaniſchen Wicken nebſt dem Dufte des friſchen Heus zutrug⸗
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