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„Gott ſei gedankt!“ rief der Hacendero mit einem Seufzer der Erleichterung.
Roſarita ſprach Nichts; aber ihr belebter Teint bezeugte hinlänglich ihre Freude. Ihre todblaß ge⸗ weſenen, nun aber wieder roſenroth gewordenen Lippen lächelten ſanft, als der Gambuſino ausgeſprochen hatte.
Wir müſſen den weiteren Bericht des Gayferos einen Augenblick unterbrechen, um zu ſagen, daß der Angriff des Kanadiers und ſeiner Truppe am Ufer des rothen Fluſſes ſo raſch erfolgt, und daß Don Aguſtin ſammt ſeiner Tochter mit ſolcher Eile entflohen war, daß Beide, wenn ſie auch die Einzelheiten des Kampfes erfahren, doch die Namen derjenigen nicht kannten, die dabei eine Rolle geſpielt hatten.
Roſarita hatte zwar Fabian neben Roſenholz kämpfen ſehen, allein ſie wußte nicht, wie der Jäger hieß, und eben ſo wenig wußte ſie, daß Fabian von den Prairie⸗ Räubern gefangen worden war. Indeſſen weckten ge⸗ wiſſe Analogien bei dem jungen Mädchen eine ſüße Hoffnung.
„Fahren Sie ſöit,“ ſprach der Hacendero;„allein in dieſem Berichte, der einen Mann, welchen die In⸗ dianer vor einem halben Jahre ſelbſt gefangen hatten, lebhaft intereſſirt, vermiſſe ich die auf den Tod des armen Don Eſtevan bezüglichen Einzelheiten.“
„Ich kenne ſie nicht,“ fuhr Gayferos fort,„und ich kann Ihnen bloß die Worte des jüngſten der drei Jäger wiederholen, den ich eines Tages über dieſen Gegenſtand fragte.
„„Er iſt geſtorben,““„ſagte er mir in ernſtem Tone.“„„Sie ſelbſt ſind der letzte Mann einer Expe⸗ dition, die ſo viele Mitglieder zählte. Wenn Sie nach Hauſe kommen, denn,““„ſetzte er ſeufzend hinzu,“„„ Sie haben vielleicht Jemand, der die Tage ihrer Abweſen⸗ heit ſchmerzerfüllt zählt, ſo wird man tauſend Fragen über das Schickſal Ihres Oberhauptes und Ihrer
Führer an Sie ſtellen. Darauf haben Sie bloß zu


