Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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An dem darauf folgenden Tage ſtanden früh Mor⸗ gens, während man Brennſtrahl in die Piroge gebracht hatte, und die Indianer im Begriffe waren, wegzuru⸗ dern, Roſenholz und Pepe unbeweglich am Ufer:

„Wohlan! wie! mein Vater,“ rief Fabian erſtaunt, „verlaſſen wir ſo den Mann, der für die Sache der Weißen ſein Leben auf das Spiel geſetzt hat? Beglei⸗ ten wir ihn nicht bis nach ſeinem Dorfe?“

„Willſt du das, mein Kind?“ ſprach der Kanadier.

„Wollen Sie es nicht auch?“ fragte Fabian.

„Gewiß, allein ſpäter.

„Ueber eine ſpätere Zeit können wir nicht verfü⸗

en.“ . Dann ſetzte Fabian, ſich nach dem Ohre des Kana⸗ diers hinneigend, hinzu:

„Ich mache mit dieſem jungen und edlen Krieger gemeinſchaftliche Sache; wir werden mit einander von der Seeblume ſprechen.“

Fabian hatte Brennſtrahl den Namen Seeblume murmeln hören, und war auf den Gedanken gekommen, daß es nur Roſarita ſein könne, die ein Anderer, gleich ihm, zu vergeſſen habe.

Es ſetzten ſich alle drei in die Piroge neben die In⸗ dianer. Eneinas und ſein Gefährte nahmen Abſchied von ihnen, und folgten mit dem Auge lange dem Fahrzeuge, das auf dem rothen Fluſſe dahin flog.

Die Silhouette des träumenden und am Hinter⸗ theile des Kahns ſitzenden Fabian verwiſchte ſich all⸗ mählig, ebenſo die rieſige Statur des Kanadiers; und dann war es nur noch ein kaum ſichtbarer Punkt in der Ferne. Einige Augenblicke darauf verbargen die durch einen Sonnenſtrahl gefärbten Dünſte des Fluſſes den Augen der Biſonjäger ganz und gar die drei Aben⸗

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