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Es war ein Ungluͤck zu befürchten, wenn der wilde Trupp dorther kam. Die jungen Bäume wären nicht im Stande geweſen, dem wüthenden Anlauf dieſer Thiere Einhalt zu thun, die auf ihrer Flucht Verwüſtungen anrichten, welche denen des Orkans in einem Walde ähnlich ſind.
Don Aguſtin ſah die Gefahr voraus, und rief einige Vaqueros herbei, die ihren Poſten verließen, um zu ihm heranzukommen.
„Glaubt Ihr,“ fragte der Hacendero einen von ihnen,„die Cavallada konne von dieſer Seite her kommen?“
„Es iſt möglich,“ antwortete der Vaquero,„und ich dachte ſchon an die Gefahr, die Sie laufen könnten, wenn man nicht die gehörigen Vorſichtsmaßregeln da⸗ gegen ergriffe. Wenn Sie es alſo für gut finden, ſo verlaſſe ich mit meinen zwei Kameraden den Platz den ſie uns angewieſen, um uns hinter Ihnen, dieſen Kanal entlang, aufzuſtellen.“
„Wir würden lieber,“ antwortete Don Aguſtin, „unſern Platz verlaſſen, als Euch einer unützen Gefahr ausſetzen.“
Die drei Vaqueros antworteten als Leute, die ge⸗ wohnt waren, allen mit ihrem Gewerbe verbundenen Gefahren zu trotzen, auf die liebevollen Beſorgniſſe ihres Herrn damit, daß ſie nach einander vorſichtig an dem Ufer des engen Ausfluſſes des Sees fortgingen, um ſich, als vorgeſchobene Schildwachen, etliche hundert Schritte von da in der Richtung des Fluſſes aufzuſtellen.
Dieß war die letzte Anordnung, die man noch tref⸗ fen konnte, denn es nahte der Augenblick, der über das Schickſal der edlen Thiere entſcheiden ſollte, welche von den Jägern dem verhängnißvollen Corral zugetrieben wurden, wo Knechtſchaft und Gefangenſchaft ſie erwar⸗
teten. Das Getöſe jeder Art, das man bis daher gehört,
nahm bald noch zu.


