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Vater und der Senator in einiger Entfernung auf⸗ und abgingen, ohne Zweifel, um von ihren Zukunfts⸗Plänen zu ſprechen.
Das Mädchen entblätterte, am Ufer des Sees ſitzend, mit zerſtreuter Hand die Blüthen der Waſſer⸗ lilien, die der Senator für ſie gepflückt hatte.
Eine friſche Briſe faltete die ruhige Oberfläche des Sees, auf die ſie nachdenkende Blicke warf.
Weiß und graziös, wie eine Undine, träumte Ro⸗ ſarita, während ſie den Biſonjäger anhörte, von den Gefahren, welche die vereinzelten Reiſenden in der Wüſte umgeben. Sie dachte dabei nicht an die ihrigen; alle ihre Gedanken richteten ſich auf den Jüngling, der ſich in der bekannten Nacht ſo plötzlich entfernt, und von dem ſie ſeit vierzehn Tagen nicht mehr ſprechen gehört hatte.
Auf einige ſchüchterne Erkundigungen, die ſie ein⸗ gezogen, war geantwortet worden, daß man weder auf dem Wege von Guaymas, noch auf dem von Ariſpe den Adoptivſohn des Arellanos gefunden. Ein Vaquero hatte ſeine Hütte verlaſſen geſehen, und an dem Orte, wo ſeine Jugendzeit verfloſſen, hatte ſich keine Spur von ſeiner Rückkehr gezeigt. Er hatte daher nur nach Tubac gehen können, und bei Tubac fingen die Ge⸗ fahren an, die ſie für Tiburecio fürchtete.
Eneinas kam nun aber vom Preſidio her, und bas Mädchen hoffte, daß er ihr vielleicht einige Nachrichten über den würde geben können, mit dem fie ſich bis da⸗ her unabläſſig beſchäftigt hatte.
Schon verdüſterte die Dämmerung die Oberfläche des Sees, welche die von der untergehenden Sonne am Himmel zurückgelaſſenen rothen Tinten wiederholte. Es war die Stunde, wo die aus den Seen aufſteigenden Dünſte ſich über den Wälbern zu condenſiren anfangen, wo die Vögel ihre, in Form eines Lebewohls, an den
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ſcheidenden Tag gerichteten Geſänge unterbrechen, und
Der Waldläufer. 1w.


