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den Pfählen abgenommen, auf denen ſie ruhten, die Zäume, die Sättel, ſo wie das Kochgeſchirr wurden an einen abgelegenen Ort gebracht.
Dann wurden noch einmal Zweige abgehauen, um mit ihrem friſcheren Laube die zu überdecken, welche die Sonne bereits welk gemacht.
Nur zwei Pferde wurden geſattelt.
Es waren dieß die zwei geſchwindeſten, und wurden von denen unter den Vaqueros des Hacendero geritten, die wegen der Geſchicklichkeit, womit ſie den Lazo oder die Schleife zu werfen wußten, am berühmteſten waren.
Dann ſetzte ſich Don Auguſtin mit ſeiner Tochter und mit dem Senator an den Eingang ſeines Zeltes, ſo daß der als Thüre dienende Vorhang ſich über ihnen ſchloß, und ſie dem unruhigen Atzge der wilden Pferde entrückt waren, ohne daß ihnen dadurch die Ausſicht auf den See benommen worden wäre.
Die Vaqueros und die Biſonjäger ſtellten ſich an der Seite des Ufers auf, welche derjenigen, wo die von den Thieren zurückgelaſſenen Spuren den Weg anzeigten, den ſie gewöhnlich verfolgten, um bis zur Tränke zu gelangen, entgegengeſetzt war.
Die zwei andern allein gebliebenen Vaqueros hiel⸗ ten ſich mit ihren Pferden in dem Corral, in der Nähe der freigelaſſenen Oeffnung, die, im Nothfalle, durch lange bewegliche Stangen geſchloſſen werden konnte, ſo viel wie möglich verborgen.
Und es warteten nun die Jäger.
Rechnete man die Zelte der drei Reiſenden ab, ſo erſchienen der See und deſſen Umgebung ganz öde.
Die Sonne war ſo eben hinter den Bäumen ver⸗ ſchwunden; ſchon drangen lange purpurrothe Strahlen durch das Laubwerk derſelben hindurch, und färbten die Waſſer des Teiches. Die weißen Kelche der Seeblumen färbten ſich roſaroth, und gleich als ob keine Spur von einem Menſchen mehr vorhanden geweſen wäre, fingen die Waldvögel überall an, ihre Abendmelodien zu ſingen⸗


