Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Und wo das? fragte Don Aguſtin. In der Nähe des Preſidio Tubac. Kaum zwanzig Stunden von hier! antwortete das Mädchen erſchrocken.

Hier iſt ein Mädchen, ſprach der Hacendero, auf

Dona Roſario deutend,das, ſeitdem es vor acht Ta⸗

gen im Walde zwei Indianern vom Stamme der Papa⸗ gos begegnet iſt..

O Vater! fiel ihm das Mädchen ins Wort,noch nie haben zwei Papagos ſo unheimlich ausgeſehen; es war wohl nur eine Vermummung, es waren, wie Don Vicente ſagte, Wölfe in Schaafskleidern.

Don Vicente iſt eine Memme, wie Du, ſagte der Hacendero lächelnd.

Wenn man mit dem reichſten Schatze der Welt reist, kann man nicht allzu vorſichtig ſein, entgegnete der Senator galant.

Meinetwegen! ſagte Don Aguſtin.

Dann wandte er ſich an den ſtarken Biſonjäger.

Wie viel verdienen Sie bei Ihrem gefährlichen Handwerk, einen Tag in den andern gerechnet?

Je nach dem, antwortete Encinas:bald verdie⸗ nen wir an einem Tage Wiel, bald haben wir wieder viele Tage, wo wir gar Nichts verdienen.

So daß Sie 2

Wir können einen Tag in den andern zwei Piaſter verdienen, vz man ein gutes Büffelfell zu fünf an⸗ ſchlägt.

Sie, wenn ich Ihnen und Ih⸗ ren drei Genoſſen, jedem drei Piaſter per Tag gäbe, bis ans Ende unſerer Jagd bei uns bleiben?

Die Genoſſen des Encinas nahmen den Vorſchlag des Hacendero voller Freude an.

Auch darf jeder von Euch, fuhr der Hacendero fort,ein vortreffliches Pferd unter denen, die wir fan⸗ gen, auswählen.

Meiner Treu! es iſt ein wahres Vergnügen, einem