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Bisweilen durchdringen, nach den Ausſagen der Reiſenden, unter der Kuppel eines wolkenloſen Himmels blendende Blitze den über die Höhen hingeworfenen Nebelſchleier; die Echos ſchicken einander Geräuſche zu, dumpf, wie das eines fernen Donners, und übertönen in impoſanter Weiſe die Waſſerfälle, die ſich in gähnen⸗ den Schluchten herabſtürzen. Man wäre beinahe ver⸗ ſucht, zu glauben, es kämpfen unterirdiſche Geiſter, die unſichtbaren Wächter verborgener Schätze, in den Ein⸗ geweiden der Erde mit einander, und es verberge, dem indianiſchen Aberglauben zufolge, dieſer Dunſtbaldachin E heilige und unverletzliche Behauſung der Herren der
erge.
Achtunddreißigſtes Rapitel.
Der Finger Gottes.
Inzwiſchen war der arme Gambufino von den Stra⸗ pazen und Schmerzen ganz erſchöpft. Da es abſolut nothwendig war, ihn die Lage des Goldthales nicht wiſſen zu laſſen, und ihm nicht einmal deſſen Exiſtenz zu enthüllen, ſo beſchloßen Roſenholz und Pepe gemein⸗ ſchaftlich, ihn jetzt, wo er in Sicherheit war, auf einige Stunden zu verlaſſen, und dieſe Zeit zur Recognosci⸗ rung der Orte zu verwenden, die Fabian von ſeiner Adoptivmutter beſchrieben worden waren.
„Hoͤren Sie einmal, Junge,“ ſagte Roſenholz zu Gayferos,„wir haben Ihnen, ohne daß Sie ſich davon Etwas träumen ließen, von unſerer Zuneigung und Selbſt⸗Aufopferung ſo viele Beweiſe gegeben, daß wir


