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dieſelbe auch ſcheinen mag,— und ſeine Kaltblütigkeit verdoppelte ſich gewöhnlich beim Herannahen einer Gefahr.
„Ja,“ ſagte er, auf den Ausruf des Exmiquelete antwortend;„ich ſehe, was es iſt, und zwar ebenſo gut, als ob die Indianer mir es zuvor geſagt hätten. Du haſt ſo eben von Füchſen geſprochen, denen man in ih⸗ rem Loche mit Rauch zuſetze; wohlan! die Spitzbuben wollen uns in dem unſerigen verbrennen.“
Der Feuer⸗Körper, der daher ſchwamm, nahm mit furchtbarer Geſchwindigkeit zu, und beſtätigte die Worte des Canadiers. Schon wurden, inmitten des durch die Flamme gerötheten Waſſers, der Schilf und die jungen Weidenbäumchen, die, ſowohl oben, als unten, um das Inſelchen her einen Saum bildeten, von dem Lichte des ſchwimmenden Feuers erleuchtet.
„Es iſt ein Brander,“ ſchrie Pepe,„womit ſie unſere Inſel in Brand ſtecken wollen!“
„So wahr Gott lebt!“ ſprach Fabian,„noch weit beſſer iſt es, gegen das Feuer anzukämpfen, als ſo ohne Kampf den Tod zu erwarten.“
„Du haſt Recht,“ ſagte Roſenholz,„aber das Feuer iſt ein furchtbarer Feind. Ah, wenn ich ein Gegenfeuer anzünden könnte; unglücklicher Weiſe befinden wir uns auf keiner Prairie, und ſo iſt der Vortheil ganz auf Seiten dieſer Teufel.“
Der Canadier ſpielte hier auf eine Kriegsliſt an, die von den Indianern auf den Prairien oft gegen ihre Feinde angewandt wird. In den ungeheuren Steppen Amerika's, wo, unter dem Einfluſſe des Windes, das hohe Gras wie die Wellen des Oceans, auf und nieder wallt, verbreitet ſich die Flamme mit der Geſchwindig⸗ keit des Pulvers. Aber der weiße Jäger, oder der er⸗ fahrene Indianer, den das Feuer zu verſchlingen droht, bekämpft es durch ein anderes.
Er beeilt ſich, ebenfalls eine große Strecke ſolchen dürren Graſes anzuzündenz und wenn das durch ſeiue


