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Mann mit Anſtrengung ſich durch die Menge bis zu dem Alcaden durchgedraͤngt hatte, ſteckte er den Arm durch ein Loch ſeines Mantels und konnte ſo, ohne ſein Geſicht zu enthuͤllen, an die Truͤmmer des Hutes greifen, die ſein Haupt bedeckten. Er entbloͤßte daſſelbe hoͤflich, waͤhrend in ſeinem ſchwarzen wirren Haar einige Cigarren, ein Lot⸗ terieldoos und ein Bild der wunderthaͤtigen Madonna von Guadalupe haͤngen blieben. Ich erkannte mit nicht gerin⸗ ger Verwunderung in dieſem achtungswerthen mericaniſchen Buͤrger meinen Freund Perico, den ich für todt gehalten hatte.
„Herr Alcade,“ ſagte Perico,„der Herr hat Recht. Er hat den Mord unfreiwillig begangen, darf alſo nicht mit gewoͤhnlichen Uebelthaͤtern verwechſelt werden; uͤbri⸗ gens verbuͤrge ich mich fuͤr ihn, denn ich habe die Ehre ihn genau zu kennen.“
„Und wer burgt fuͤr Dich?“ fragte der Alcade.
„Mein fruͤheres Verhalten,“ entgegnete der Zaragate beſcheiden,„und der Herr da,“ ſetzte er hinzu, indem er auf mich zeigte.
„Aber Du buͤrgſt ja erſt fuͤr ihn?“
„Nun ja, ich buͤrge fuͤr den Herrn und der Herr buͤrgt fur mich; es find zwei Buͤrgſchaften fuͤr eine und etwas Beſſeres kann der Herr Alcade nicht finden.“
Ich geſtehe, daß ich zwiſchen der Juſtiz des Alcaden und dem gefaͤhrlichen Schutze Perico's eine Zeit lang ſchwankte. Der Alcade ſeinerſeits ſchien durch die Worte Perico's nicht uberzeugt worden zu ſein und ich glaubte die Verhandlungen beendigen zu muͤſſen, indem ich mich zu


