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Amerikanische Reisenovellen / von Gabriel Ferry. Nach dem Französischen von A. Diezmann
Entstehung
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gungen der Haiſiſche, die man erkannte, alle dieſe ſo ſelt⸗ ſamen ſo verſchiedenartigen Auftritte gewaͤhrten fuͤr einen Europaͤer eines der merkwuͤrdigſten Schanſpiele. Waͤhrend ich daſſelbe mit dem lebendigſten Intereſſe betrachtete, trat der Capitain zu mir und ſagte mit ſeiner gewoͤhnlichen Ruhe:

Wenn meine Leute nicht von ihren Anſtrengungen aus⸗ ruhen muͤßten, wuͤrde ich Ihnen ein Boot zur Verfuͤgung ſtellen; aber Sie koͤnnen auch eine der Barken anrufen und man wird Sie fuͤr eine Kleinigkeit nach Cerralbo bringen. Ein Tag auf feſtem Lande thut nach einer langen Fahrt ſehr wohl.

Da ich ganz derſelben Meinung war, ſo befolgte ich den Rath des Capitains und ſtieg nach einigen Augenblicken an Cerralbo ans Land. Der erſte Anblick der Inſel iſt nicht eben angenehm. In einiger Entfernung vom Meere ſteht ein ganzes Dorf von Huͤtten, die aus Bretern, aus Ueberreſten dienſtuntauglicher Barken oder geſcheiterter Schiffe, aus Bambus⸗ und Palmenſtaͤmmen gebaut ſind. An dem Strande bemerkte ich Haufen von Perlmutterſcha⸗ len, welche von dem reichlichen Ertrage der letzten Fiſcherei zeugten; weiterhin wurden gleiche Muſcheln, welche Fäul⸗ niß geoͤffnet hatte, in hoͤlzerne Troͤge geſchuͤttet und ſorg⸗ faltig ausgewaſchen. So oft die Arbeiter eine etwas große Perle fanden, erhoben ſie ein Jubelgeſchrei. An andern Orten der Inſel brieten ungluͤckliche Schildkroͤten lebendig, unter den entſetzlichen Leiden, in ihrem Schilde, welches das Feuer erweichte und von dem Koͤrper abloͤſen half. Man beſſerte Barken und Netze aus, härtete estacas oder