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lebenvolles Schauſpiel dar. Eine große Anzahl Boͤte mit Flaggen von verſchiedener Farbe bedeckten die Meeresflaͤche und bewegten ſich entweder oder lagen ſtill. Die erſteren trugen die Fiſcher, welche in dasoffene Meer hinausfuhren, um Schildkroten ſchlafend auf dem Meere zu überraſchen, waͤhrend ihre Gefaͤhrten an den abgelegenſten Stellen der beiden Inſeln Netze aufſtellten, um ſie zu fangen, wenn ſie erſchienen, um ihre Nahrung an dem Seegraſe zu ſuchen. Zu den ſtillhaltenden Barken gehoͤrten die Taucher. Von Minute zu Minute ſah man ſie unter dem Waſſer verſchwin⸗ den und dann ermuͤdet wieder heraufkommen. Sie legten in ihre Fahrzeuge die Muſcheln, welche ſie von den Baͤnken hatten losreißen koͤnnen, ſtreckten ſich ſelbſt aus, um zu ru⸗ hen bis ihre Kammeraden erſchienen, mit denen ſie ab⸗ wechſelten und tauchten dann von neuem in die Tiefe. Einige von ihnen ſtillten mit Seewaſſer das Blut, welches ihnen in Folge derzu lange fortgeſetzten Zuſammendruͤckung der Lungen aus den Ohren und der Naſe floß.
Von Zeit zu Zeit erſchienen auf den Gipfeln der Vor⸗ gebirge, welche die Rhede beherrſchten, einige alte haͤßliche kaum bekleidete Frauen,— indianiſche Zauberinnen. Sie ſtreckten ihre fleiſchloſen Arme nach den Wogen aus und murmelten oder ſangen geheimnißvolle Worte, um die blut⸗ gierigen Haifiſche einzuſchlaͤfern. Dieſes ſo maleriſche Ganze, die Spruͤnge der Taucher, das fortwährende Ge⸗ raͤuſch des ſpritzenden Waſſers, die Signalrufe, das Zure⸗ den, die Herausforderungen, die Toͤne vom Lande her, wel⸗ che ſich mit denen auf dem Meere miſchten, die ſchauerlichen Geſaͤnge der Zauberinnen und von Zeit zu Zeit die Bewe⸗
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