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Guaymas wohnen. Sie verwendet man denn auch vor⸗ zugsweiſe. Obgleich die Haifiſche ſich in großer Anzahl an dieſen Fiſchplätzen wie an allen beſuchten Orten dieſer Ge⸗ waͤſſer einfinden, tauchen die Hiaquis doch in dieſer furch⸗ terlichen Nachbarſchaft mit einer Kuͤhnheit, bei der man ſchaudert, namentlich wenn man an die einzige Waffe denkt, die ſie bei ſich haben. Es iſt dies ein Holzſtuͤck mit an bei⸗ den Seiten zugeſpitzten und im Feuer gehaͤrteten Enden. Dieſe plumpe Waffe, die ſie im Guͤrtel ihrer kurzen leder⸗ nen Beinkleider tragen, heißt estaca. Bekanntlich muß ſich der Hai wegen der Bildung ſeines Unterkiefers umdre⸗ hen, wenn er ſeine Beute faſſen will; dieſen Augenblick benutzen die Taucher, um den Pfahl in den Rachen ihres Feindes zu ſtoßen, der dann die Kinnladen nicht wieder ſchließen kann. Eine einzige Art der Haifiſche, die tinto— rera, trotzt dem Muthe der Hiaquis und ſetzt ſie in die Angſt, welche andere Menſchen vor einem gewoͤhnlichen Hai empfinden.
Jeden Abend ſchuͤttet man die Muſcheln, die von den Felſen abgeriſſen worden ſind, am ufer auf und laͤßt ſie ſich da durch die Faͤulniß oͤffnen, welche die Sonne ſehr bald entwickelt. Iſt ſie vollſtändig, ſo ſchreitet man zum Waſchen, das faſt eben ſo geſchieht wie die Goldwaͤſcherei. Es ge⸗ ſchieht in großen hoͤlzernen Troͤgen. Manwuͤhlt gierig in der ſchrecklichen fauligen Maſſe umher, welche giftige Duͤnſte ver⸗ breitet und ſucht die Perlen heraus. Diejenigen, welche man ſo an der ganzen Kuͤſte Californiens, in der Miſſion La Paz, in Loreto fiſcht, zeichnen ſich im allgemeinen nicht durch die Weiße ihres Waſſers und die Reinheit ihres 2*


