Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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am Abend wiederzukehren und um Mariens Hand zu werben.

Erröthend ſtand Marie vor dem edlen Mann, als er ſie bei dem ihn heiligen Andenken ſeiner Mutter bat, ſeines Hauſes Segen und ſeines Lebens Gefaͤhrtin zu werden, ihr Herz neigte ſich zu ihm, das ſich zeigende Pflichtgefuͤhl er⸗ warb ihm ihre ganze Achtung, ſie willigte ein⸗ In Monatsfriſt ſtand ſie mit dem braͤutlichen Kranz geſchmuͤckt mit Juſten am Altar. Mit Thraͤnen im Auge ſegnete der ehrwuͤrdige Pfar⸗ rer ihren Bund, er wuſte von Juſten alles, wußte daß jene Predist das Band das ſie knuͤpfte, geworden war.

Segen des vergeltenben Himmels folgte dem jungen Ehepaar, ſie wurden glaͤcklich durch ſich, Aeltern wohlgerathener Kinder, jaͤhrlich mehrte ſich ihr Wohlſtand, wer ſie kannte verehrte ſie als Muſter der haͤuslichen Tugend. Kein Armer ging traurig und leer von ihrer Thuͤr. Laßet uns Gutes thun und nicht muͤde werden, ſagten ſie dann zu ihren Kindern, oft reift ſchon hier

die ſchoͤne und reiche Erndte.