Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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ſchlucht unbegraben liege, und dem Wuͤten der Stuͤrme, dem Fraß der Raubvogel preisge⸗ geben ſey.

So ſehr auch der gute Ignaz, der, wenn er allein war, noch nach Verlauf von Wochen und Monden den Namen ſeines Baters oft ſo lange laut in den Felſen rief, bis ihm vor Schluchzen die Stimme verſagte, zu Hauſe be⸗ muͤht war, die Trauernde aufzurichten, und ihr durch kindliche Dienſte den erlittenen Verluſt min⸗ der fuͤhlbar zu machen; ſo ſehr Margareth durch ſtilles haͤusliches Wirken und eifriges Gebet ſich ſelbſt zu beruhigen ſuchte; ſo war doch ihr, ohnedieß nicht kraͤftiger Koͤrper durch dieß Un⸗ luͤck außerordentlich angegriffen und geſchwaͤcht worden. Sie verfiel daher, als noch kein Vierteljahr verfloſſen, in ein ſchleichendes Siechthum, ſo daß zuletzt Ignaz, nur von der alten treuen Magd unterſtutzt, die Bewirth⸗ ſchaftung des kleinen Guthes uͤbernehmen mußte. Von nun an gab er ſeine Lieblingsbeſchaͤfti⸗ gung, die Gemsjagd, ſo viel dieſe Entſagung ihm auch anfaͤnglich koſtete, gaͤnzlich auf, blos um ſeine kranke Mutter auf jede ihm moͤgliche Art zu unterſtuͤtzen, ja, es wärde von ihm nach und nach alle Lebensluſt und Freude ge⸗ wichen, er wuͤrde voͤllig in den Zuſtand einer

ſehr

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