der Alte in die Felſen gieng, denſelben begleite⸗ te, ja, es fehlte ihm ſogar nichts mehr, als reifere Koͤrperkraft, um als Gemsjaͤger jenem ſelbſt nicht im mindeſten nachzuſtehen. Einſtmals, da Baſtian, weil es ſich eben ſo gefuͤgt hatte, allein auf der Jagd geweſen war, kehrte er, mißmuthiger und finſterer als jemals, ſchon mit anbrechendem Abende in das Berghaͤuschen zuruͤck, und es ward der guten Margreth unmoͤglich, den Grund dieſer auffal⸗ lenden Unruhe von dem ohnedieß ſelten Ge⸗ ſpraͤchigen zu erforſchen. Sie wurde daher von ihrer gewoͤhnlichen Beſorglichkeit dießmal weit ſtaͤrker, als zu andern Zeiten, befallen, hielt dieß Gefuͤhl fuͤr Vorahnung eines, ihrem Man⸗ ne oder Sohne bevorſtehenden Unfalls, und fand am naͤchſten Morgen anfaͤnglich nur darin einigen Troſt, daß der Alte, da er Jagdſtutz und Springſtock zur Hand nahm, den Juͤngling mit barſcher Stimme zuruͤckbleiben hieß. Hatte ſie aber bei Baſtians Weggange etwas freier ge⸗ athmet, weil ihr auf dieſe Art die Gefahr wenig⸗ ſtens getheilt, wenigſtens von einem ihrer Lie⸗ ben abgewandt ſchien, ſo wußte ſie ſich dagegen, da er nun aus ihrem Geſichte kam, kaum vor Angſt zu laſſen. Denn nun hielt ſie es wieder fuͤr ſicherer, haͤtte Ignaz den Vater begleitet; ſie
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