Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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. ruͤſtige Baſtian Straub hatte ſih ſchon in fruͤher Jugend bei der Inſprucker Schuz⸗ zengilde einſchreiben laſſen, und dann dem hohen Kaiſerhauſe mit alttiroliſcher Dreue lange Zeit als freiwilliger Jaͤger gedient. Da er funfzig Jahr alt war, faßte er den Entſchluß, ſich zur Ruhe zu ſetzen. Indeß beſtand dieſe Ruhe blos darin, daß er nach genommenem Abſchied ein Haͤuschen mit den angraͤnzenden Bergaͤckern kaufte, und eine noch recht huͤbſche kinderloſe Wittwe zum Weibe nahm. Nun ſtellte er ſeiner Margreth und der alten Magd, die von ihr als ein liebgewordnes unveraͤußerliches Erbſtuͤck mitgebracht worden war, die Pfiege der weni⸗ gen Rinder und Ziegen, ſo wie die Beſorgung der kleinen Wirthſchaft gaͤnzlich anheim. Er ſelbſt aber gieng Tag und Nacht der Gemsjagh nach, oder bewaͤhrte, da er zugleich fuͤr eineh

der