Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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konnten, waͤhrend dieſe Worte bei der Herzogin gleich auf der Stelle den Ausruf hervorbrachten:Entſchul⸗ digen Sie meine blöͤden Augen, Mylord! Letitia Cecilia! Lord Ormsby iſt dort! Ihr muͤßt Euch doch noch des Herrn Arlingford erinnern! Freilich, ihr war't noch ganz jung kleine Kinder blos damals! Georg und Penryn ſtellten uͤber ihren Fehlgriff eben nicht tröſtliche Betrachtungen an, denn der frü⸗ here Ruf des Auguſt Arlingford trat ihnen in vollem Glanze entgegen. Lord Georg erinnerte ſich recht gut, daß er bei ſeiner erſten Verhandlung mit dem Schnei der dieſem ſtreng eingeſchärft hatte, Arlingfords Kra⸗ gen vor Augen zu haben; daß ein Theil ſeines Rok⸗ kes, auf den er ſehr viel hielt, von Arlingford den Namen hatte. Auch Penryn kam ein recht unange⸗ nehmer Gedanke in den Kopf. Er hatte, wie er noch im Collegium war, ein Pari zu derſelben Zeit verloren, wo Arlingfords Pferd eine Wette gewann⸗ Beide erinnerten ſich noch recht gut, daß, wie ſie aus dem Collegium kamen, glle Welt von einem gut ge⸗ bildeten jungen Mann zu ſagen pflegte: Er hat viel Aehnliches von Arlingford. Und dieſen nun hatten ſie fuͤr einen verdorbenen Schauſpieler, einen erbärmlichen Saͤnger, einen frommen Prediger genommen!

Doch nunmehr ließ der lärmende Kleppel af

der Straße keinen Augenblick nach. Immer mehr ver⸗ groͤßerte ſich der Kreis, und jeder Eintretende zeigte eine beſondere Art, ſich vorzuſtellen. Bald kam ein junger Sproßling. Er tauchte zum erſtenmale im