Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

5

ſind bekannt ſie zahlen gern mit Paſteten und Champagner, wenn die Rechnungen eingehn!

Jetzt hab' ich's! rief der Andere leiſe.Sehen Sie doch ſeinen ſchwarzen Rock an! Sie koͤnnen ſich darauf verlaſſen. Es iſt der beliebte Prediger! Ge⸗ hoͤrt hab' ich ihn freilich nie, aber ich weiß es ge⸗ wiß, er iſt es!

Der Leſer wird ohne Muͤhe begreifen, daß dies Geſpraͤch keinen andern Zweck hatte, als gegenſeitig den Witz geltend zu machen, denn ich mochte nicht, daß man ſie für unwiſſend genug hielt, wenn ſie ſich ſchon ſo anſtellten, als ob ſie dem neuen Ankoͤmm⸗ ling in ſeinem Aeußern nicht gleich angeſehen hätten:

er ſei von ihrem Stande, mochten ſie ihn auch, auf

eine ganz unerblärliche Weiſe, bis jetzt nicht perſonlich kennen gelernt haben.

Die Thüren thaten ſich wieder auf. Man mel⸗ dete die verwittwete Herzogin von Dulladone und die zwei Ladys Townlys. Die Lage, in der Lord Georg und ſein Freund geweſen war, ſchien ein Him⸗ mel gegen das Verhältniß, in welchem ſie jetzt ſtan⸗ den. Eiſtlich waren ſie nun der Gefahr ausgeſetzt, von den zwei jungen Damen verſchlungen zu werden, wie ſie ſich gern ausgedruͤckt hätten, denn ihre ſchutz⸗ loſe Lage ſchien ſie dieſem Geſchick oſſenbar preißzuge⸗ ben; dann aber wurde ja ihr Ungluͤck durch das Ge⸗ fuͤhl der Schaam geſteigert: von einer verwittweten Herzogin und ihren zwei unverheiratheten Töchtern auf der That: ſo als die Erſten da zu ſtehn, ertappt