Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Harmonien hör' ich ſingen, Töne ſüßer Himmelsruh! Schiller.

Beim Mahle etſchien ſie in einem Gewande, das der Pathe einer Aſchenbroͤdel Ehre gemacht haͤtte. In⸗ deſſen ſelbſt mit Huͤlfe des Karfunkels von Hyder Aly verfehlte es doch, ihr Onkel Adams Kieſelherz zuzu⸗ wenden. Ihre Begruͤßung nahm er noch ſo leidlich hin. Ja, er ließ ſogar ſeine Hand von ihr faſſen⸗ Als ſie dieſelbe aber ſchuͤtteln wollte, ſah ſie, daß eine Kraft dazu gehorte, als gelte es faſt, ein Felſen⸗ ſtuͤck loszureißen. Der Major war von der Laſt des Tages zu erſchoͤpft, um nur eine Beleidigung zufuͤgen zu koͤnnen. Ihn hatte eine vollkommene Gleichguͤltig⸗ keit gegen alles befallen.

Ein recht huͤbſches Weibchen iſt Ihre Nichte, die Frau Majorin! wiſperte Miß Pratt dem alten Adam ins Ohr, als ſie wie gewoͤhnlich neben ihm nach der Tafel hintrippelte.

Huͤbſch? Was thu' ich mit dem Huͤbſchen?

Mit ſo einem papiernen Geſichte?

ſi nic ſchen, heich hat n zwe, Und ſ Pelen gekoſte wötde belgle Nnn zuvor ſin ol nehen

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