Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
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Aber hier muß ich ja meine eigne Wahl haben und ſie weiß, daß ich ſie bereits getroſſen habe! verficherte Gertrude errothend.

Doch beſtaͤtigt iſt ſie noch nicht! Ach, Gertrude wollte Gott, Sie liebten wie ich; daß Sie den Jammer der Trennung fuͤhlten! Schlim⸗ mer als der Tod iſt es fuͤr mich, wenn ich von Ihnen ſcheiden muß!

Wir werden ja einander oft ſehen! Sie muͤſ ſen den Dienſt aufgeben, nicht wieder Britannien ver⸗ laſſen; nein, nicht wieder! Dann werden die zwei Jahre ſchnell voruͤbergehen!

Was kann in der Zeit durch die Vorſpiege lungen Ihrer Mutter, durch die verſchmitzten Zufluſte⸗ rungen dieſes kaltbluͤtigen Philoſophen Lyndſay möglich werden!

Sie thun meinem Vetter durch ſolchen Verdacht in der That unrecht. Er iſt wirklich davon weit entfernt!

Hat er nie etwas geſagt, das mich in Ihrer Achtung zu verkleinern beabſichtigte? fragte der Oberſt und faßte Sie feſt ins Auge.

Wenn er es gethan hätte, ſo hat er wenig Nutzen davon gehabt! verſicherte Gertrude lächelnd. Aber wirklich, Eduard iſt ſolcher kleinlichen Ver⸗ läͤumdung unfaͤhig!

Was ſagte er denn? Er erzaͤhlte Ihnen von den Thorheiten und Ausſchweifungen fruͤherer Tage, wobei er indeſſen ſelbſt Hand in Hand mitging? Er

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