Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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waren damals nicht daheim; wir hatten beim Lord Fairacre einen Beſuch abgeſtattet und erſt zwei Tage nachher etwas davon erfahren, wie wir zuruͤckkamen. Ich haͤtte ſonſt gleich darauf beſtanden, den armen Mann zu beſuchen! Nun, bettlägerig iſt er doch nicht, hoſſe ich? Weiß er, daß wir hier ſind?

Ich ſelbſt werde es ihm zu wiſſen thun! ver⸗ ſetzte die Gräſin, welche gleich vermuthete, daß, wenn der Onkel unvorbereitet die Gegenwart dieſer Gäſte erfuͤhre, ihn weder Schloß noch Mauer halten werde. Sie eilte daher, ſelbſt froh, dieſe Geſellſchaft verlaſſen zu können, in den gelben Thurm. Verſchiedene mal klopfte ſie an: Niemand antwortete. Sie lauſchte: nichts ruͤhrte ſich. Langſam machte ſie die Thuͤre auf: kein Menſch bemerkte es. Sie guckte hinein und da ſaß der Onkel Adam mit der Brille auf der Naſe und ſo vertieft in ein Buch, daß alle ſeine Sinne in dieſen Blaͤttern gefangen ſchienen. Gertrude huſtete; aber umſonſt. Sie ſprach als haͤtte es den Wän⸗ den gegolten. Sie ging ganz nahe zu ihm hin, aber er ſah ſie nicht. Endlich wagte ſie es, ihm die Hand auf die Schulter zu legen und da lag der Aſtrolog auf dem Boden!

Sie ſcheinen ja recht vertieft in Ihren Stu⸗ dien! ſagte die Lady, als ſie ſich buͤckte, das Buch aufzuheben.

Herr Ramſay gluͤhte vor Scham, wie er gleich⸗ guͤltig zu antworten bemuͤht war: