Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Hoheit willkommen hieß, nur da mußte ſie ein wenig nachſtehen und ihre kleinlichen Ruͤckſichten in nichts verwandelt ſehen.

Madame St. Clair dachte klein genug, ſich fuͤr den Beſuch der Nichte verbunden zu halten. Ihr Wagen war ſchoͤn, ihre Kleidung koſtbar, nach der Mode, ſie ſelbſt huͤbſch, der Major hatte Rang und gute Verbindungen. Mochten auch beide Narren ſeyn, ſo iſt doch ein Narr in Seide ein anderes Ding, als der Narr in einem Kittel, und wird demnach anders behandelt.

Ich ſehe, ſprach ſie daher,daß Ihr Wagen, Nichte, noch nicht abgeſpannt iſt. Sie und der Ma⸗ jor werden doch nicht ſo weit gekommen ſeyn, blos einen Morgenbeſuch abzuſtatten? Gertrude, Du mußt der Baſe zureden

Ach,'s beſte Zureden iſt, gleich die Pferde weg⸗ nehmen laſſen! rief Miß Pratt.Das hilft gleich. Nicht wahr, Herr Major? Ich will gleich klingeln, Lady Roßville?

Nun, um Ihnen die Wahrheit zu ſagen, er⸗ klaͤrte die Frau Majorin,ſo hatte ich beſchloſſen, wenn wir Sie hier ganz allein faͤnden, ohne Geſell ſchaft, ſo wollten wir nichts dagegen haben, einen oder zwei Tage en famille zu bleiben. Aber da ich jetzt nirgends hingehe, muß ichs zur Bedingung machen, daß es ganz incognito geſchieht!