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339 Gewicht ihrer ganzen Herrlichkeit erdruͤckt, den Fächer an Caͤſar ab, indeſſen ſich der Major allmaͤhlig ihres Strickbeutels bemaͤchtigte und ihr beim Hinaufſteigen ins Schloß behuͤlflich war, waͤhrend oben die Gräſin ihrer harrte, aber ſich im Stillen aͤrgerte, ſo eilig her⸗ beigeſprungen zu ſeyn und nun ſolchen unerwarteten Beſuch zu ſehen.
„Das iſt doch ſchon, liebe Baſe, wirklich ſchoͤn!“ rief die Frau Majorin.—„Ja, aber da ſehen Sie, was es heißt, ohne Herrn und Meiſter zu leben. Der meinige hier wuͤrde in Ohnmacht fallen, wenn ich ſo vor dem Hauſe nur eine Minute ohne Hut daſtehen wollte!“
„Du mußt aber auch nun der Lady Roßville erzählen, wer mir geſtern zwei Halstuͤcher umband!“
Doch Lady Roßville konnte der luſtigen Anklage des Majors nicht zuhoren. Sie unterbrach ihn mit der Bemerkung etwas ernſt:
„Ich glaubte, daß meine Tante Marie kaͤme, und da ich weiß, wie ſchwach ſie iſt, eilte ich herbei, um ſie ordentlich bedient zu ſehen. Doch meine Freunde ſind mir alle willkommen!“ Sie fuͤhrte ſie, dies in ihrem gewohnlichen ſanften Tone ſprechend, in den großen Saal.
Der Lady Eliſabeth und Miß Pratt war die Frau Majorin eine willkommene Erſcheinung. Beide freu⸗ ten ſich, ſchoͤn geputzte Leutchen zu ſehen. Und bei der Miſtreß Waddel gab's ja ſo vieles, und ſo viel
Neues, und ſo Geſchmackvolles, und ſo Koſtbares zu 22 4


