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etwas heftig.„Es muͤßte denn ſeyn, daß Sie ſehen, wie wenig Sie auf Ihre Sinne bauen können, da Sie diesmal von ihnen ſo ſchrecklich hintergangen wor⸗ den ſind! Sie werden alſo eine kluge Rolle in Be⸗ treff Ihrer, und eine zarte gegen Miß St. Clair ſpielen, wenn Sie ſich enthalten, noch ferner ſolche Auslegungen zu machen und ſicher glauben, daß Sie dadurch im hochſten Grade lächerlich werden!“
„Herr Jeſus! Haben Sie keine Angſt! Ich werde mir wegen Ihrer Geſchichte nicht den Kopf zer⸗ brechen! Aber uͤberreden ſollen Sie mich auch nicht ſogleich, daß ich meine fuͤnf Sinne verloren habe, weil ich ein Bischen beſſer in die Karte gucke, als die Nachbarn!“
Und mit Zeichen des Zornes wackelte die belei⸗ digte Holde dahin, in ihren Anſichten uͤber dieſen Ge⸗ genſtand mehr beſtaͤrkt, als zweifelhaft geworden.
Herr Lyndſay glaubte freilich das meiſte von dem nicht, was ſie ſagte. Aber gleichguͤltig konnte er doch nicht dabei bleiben. Nicht gewohnt, ſeine Nei— gung ſo leicht zu verſchenken, hatte ihn Gertrudens Schoͤnheit und Anmuth, mit ihrer Lebhaftigkeit und Zartheit, mit ihrem ganzen naiven Weſen, ent⸗ zuͤckt. Sie hatte alles, einen Mann von ſolchem Sinne, ſolchem Geſchmacke zu feſſeln, wie er war. Nur eines fehlte noch, ihn vollkommen zu be⸗ zaubern. Feſt in den Grundſätzen der Religion ſuchte er umſonſt entſprechende Gefuͤhle bei Gertruden. Sie hatte Religion— welche trefſliche Seele waͤre


