Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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unter dem Thor. Eine Reihe reichgekleideter Diener ſtand bereit, ſie zu empfangen. Die Beſtuͤrzung der Miſtreß St. Clair nahm zu. Sie mußte ſtehen blei⸗ ben ſich an der Tochter halten, welche fuͤrchtete, die Mutter in Ohnmacht fallen zu ſehen. Endlich raffte ſie die Kraͤfte zuſammen. Sie ward wieder ihrer ſelbſt maͤchtig und folgte dem Diener, der ſie zu ſeinem Herrn fuͤhrte. Voll Anmuth ſtellte ſie die⸗ ſem ihre Tochter vor.

Der Großmuth Ew. Herrlichkeit vertraue ich mein vaterloſes Kind an!

Lord Roßville war eine große, wohlgenährte Ge⸗ ſtalt. In ſeinen Zuͤgen war nichts Ausgezeichnetes, als ein Paar ſchwarze vortretende Augenbraunen, welche jedem Worte einen und denſelben Ausdruck eines feier⸗ lichen Ernſtes gaben. Er ſprach ſehr langſam und hoͤchſt widrig aus. Auch auf dieſe Anrede zu antwor⸗ ten hatte er einige Zeit vonnöthen. Endlich erwie⸗ derte er:

Ich werde, ſeyn Sie verſichert, Madame, mir es zu einem Hauptpunkte machen, eine der wichtigſten Pflichten verwandtſchaftlicher Art, ſo weit meine Kraft und meine Talente ausreichen, zu erfüllen!

Jetzt begruͤßte er ſeine Schwaͤgerin, ſeine Nichte, nahm von beiden die eine Hand und fuͤhrte ſie zu ei⸗ ner langen, hagern, grauhaarigen alten Dame mit einer ſpitzigen Viſitatornaſe.Es ſey Lady Eliſabeth St. Clair vor ihnen! erklaͤrte er.

Lady Eliſabeth erhob ſich aus ihrem Sitze mit