Teil eines Werkes 
2. Theil (1816)
Entstehung
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An meine Kinder. *

Ein Wort, einſt eurer liebenswuͤrdigen Mutter entſchluͤpft, regte bey euch, gute Kinder, das gluͤhende Verlangen auf, die unſrer Verbindung vorhergegangenen Begebenheiten zu wißen, die ſo entſcheidend auf mein Schickſal einwirkten. Sie erlaubt mirs, und mit Wonne ruf ich die Erin⸗ nerung der glucklichen Jugend⸗Tage zuruͤck, in denen ſich zuerſt jene Gefuͤhle entfalteten, welche die Zeit nur erhoͤht hat, und die mich ins Grab begleiten werden.

Theure Maͤdchen! moͤchtet ihr einſt eben ſo dauernde, ſo tief gegruͤndete, ſo reine Empfin⸗ dungen einflößen! und ihr, meine Soͤhne! moͤchte mein Beyſpiel euch warnen, vor den Gefahren

eurer Jugend, denen ich beynahe unterlag.

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Mein Vater war der juͤngere Bruder des Marſchalls D, an dem er mit der innigſten Freundſchaft hieng. Mein Oheim, ein aͤchter

alter