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Verfaſſerin der Briefe mit der im Schloſſe zu Eishauſen verſtorbenen Dame„vielleicht identiſch“ geweſen ſein könne.
Es erſchienen nun ein Anwalt aus Amſterdam und ein Notar aus dem Haag, überreichten Vollmachten, Päſſe und den Stammbaum des Herrn Paſtor Vincentius Martinus van der Valck zu Leiden, der verwittweten Frau Cornelia Petronella Adriana Wirir, geborenen Lippert, jetzt wohnhaft zu Weerd(Wörden), ingleichen der Fräulein Helena Maria und Chriſtina Theodora Lippert, und beſtellten zur Geltendmachung ihrer Rechtsanſprüche einen Hildburghäuſer Anwalt; ſie legten auch die Taufzeugniſſe von Vincentius Martinus Vater und Mutter, wie von den Eltern benannter Damen in beſter Form ver⸗ brieft und beſiegelt vor und eine Urkunde, kraft deren Vincentius Martinus van der Valck, römiſch katholiſcher Paſtor emeritus, für ſich und ſeine Muhmen die Beauftragten an ſeiner Stelle zu handeln be⸗ vollmächtigte; bald flogen auch noch andere„Falken“ in Briefen herbei, um an der ſchönen Erbſchaft Theil zu nehmen; die Herzberger, die Bocholder, die von Dahme, zum Theil mit Beweismitteln, die manche Heiterkeit erregten, allein das Gericht ſprach die Erbſchaft und mit vollem Recht, dem luſtigen Emeritus in Leiden und ſeinen alten Muhmen zu und ſoll derſelbe, wie die von ihm nach der Hand abge⸗ ſandten holländiſchen Bevollmächtigten, welche kamen, um die Erbſchaft zu erheben, verſicherten, in ſeiner jocoſen Weiſe dankbar ausgerufen haben: Nun iſt mein Leiden zu nichte gemacht!
Die Beauftragten aus Amſterdam trugen das reiche Erbe von dannen, ſie verſchmähten einen Haufen Maculatur und altes Papier, was auf dem Boden lag, und einige Scripturen, die zufällig dazu gekommen waren. Es war noch eine reichhaltige Briefſammlung, die zufällig unberührt geblieben war, das alte Tagebuch und das jüngere Tagebuchbruchſtück lagen auch darunter. Es iſt zu wünſchen, daß alles Benutzbare davon nicht in allzuſchlimme Hände gefallen ſein möge.
Der Vorhang fiel, das Lebensdrama im ſtillen Schloß des Dunkel⸗ grafen war zu Ende geſpielt.
Wem vergönnt iſt, durch Eishauſen zu reiſen und dort einen kleinen Aufenthalt zu machen, der beſuche das Gaſthaus und frage dort nach dem Grafen; da wird er hören, wie Ludwig's Andenken noch immer in hohen Ehren gehalten wird.


